Der 5 DM Silberadler – im Volksmund der Heiermann

Wer noch zu D-Mark-Zeiten aufgewachsen ist, wird ihn kennen. Den Heiermann. Geziert wurde er von einem Silberadler, woher er auch seinen Namen hat. Die 5 DM Silberadler wurden in der Zeit von 1958 bis 1974 geprägt. Dann stieg der Silberpreis und die Prägung der Traditionsmünze wurde eingestellt. Ein Großteil der Bevölkerung hat dieser formschönen Münze lange nachgetrauert.
Wer nun denkt, er hat etwas besonders Wertvolles in seinem Münzarchiv, täuscht sich. Die meisten 5 DM Silberadler werden zum Silberpreis oder etwas darüber in den einschlägigen Verkaufsportalen gehandelt. Einige wenige Sonderprägungen erzielen bis 5 oder auch 10 Euro. Lediglich der Silberadler aus dem Jahr 1958 mit dem Kennbuchstaben J kann je nach Zustand bis zu 300 Euro bringen.
Die 5 DM Silberadler haben für Münzsammler auf jeden Fall einen nostalgischen Wert. So möchte man seine Silberadler in einem ordentlichen Horst wohnen lassen. Es gibt Münzkapseln, die den Silberling vor Fingerabdrücken, Kratzern und Luftfeuchtigkeit schützen. Wenn man so ein Schmuckstückchen für seinen Heiermann anschaffen möchte, sollte man darauf achten, dass der Innendurchmesser 29,5 mm beträgt.
Sammler, die eine ganze Schar von Silberadlern im Bestand haben, packen diese zunächst in die Kapsel und betten sie dann in eine Münzbox. Es gibt dafür verschiedenste Varianten. Wer seine Vögelchen liebt, lagert sie besonders liebevoll. Denn der echte Silberadler- Fan hegt und pflegt seine Schätze. Dieser Kultvogel ist ein Stück Geschichte Deutschland.
Wer nun Lust bekommen hat, sich einen Silberadler-Horst anzulegen, der startet am besten, indem er sich einen Grundstock zulegt und diesen dann Münze für Münze nach und nach ergänzt.
Um sicher zu gehen, dass man dabei nicht übervorteilt wird, kann man die Silberadler vorher bei einem Münzhändler schätzen lassen.

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