Mit dem Fahrrad auf dem Vennbahnradweg

Mit einer Länge von ungefähr 125 Kilometern ist der Vennbahnradweg einer der längsten Bahntstraßenradwege Europas. Besonders empfehlenswert ist eine Radwanderung in Spätsommer, da die Temperaturen gemäßigter sind.

Eine Radtour auf dem Vennbahnradweg führt entlang einer historischen Bahnstraße durch das Hochmoor von Deutschland nach Belgien. In dem Grenzdorf Kalterherberg gilt es, den Vennbadradweg zu verlassen und die starke Steigung der Piste, die zum Aussichtsturm „Signal de Botrange“ führt, zu meistern. Ein zu einem gemütlichen Café umgebauter nostalgischer Eisenbahnwaggon lädt direkt am Bahnhof Kaltenberg zum Verweilen ein. Die dort angebotenen nach belgischen Rezept gebackenen Waffeln mit Puderzucker, Schlagsahne und/oder Kirschen sind eine leckere Delikatesse. Die folgende Zweiprozentsteigung, die über mehrere Kilometer steil bergauf durch den Märchenwald führt, bringt selbst trainierte Radfahrer zum Keuchen. Links und rechts des Weges blühen Weidenröschen, zwischen hohen Fichten und Buchen und Granitfelsen ragen in den Himmel empor. Die Anstrengungen lohnen sich bereits bevor der mit einer Höhe von 694 Metern höchste Punkt Belgiens erreicht wird.

Von Aussichtspunkt „Signal de Botrange“ fällt der Blick über eine menschenleere Hochplateau-Landschaft auf Wiesen, die mit purpurrotem Heidekraut bewachsen sind. Nach der Abfahrt ins Tal wird wieder auf dem offiziellen Vennbahnradweg geradelt. Das Naturschutzgebiet in Polleur-Venn im Osten Belgiens ist für Radfahrer leider gesperrt. Eine Erkundung zu Fuß während einer geführten Tour wird jedoch angeboten. Die Tour kann im Naturparkzentrum in der Ortschaft Botrange kurzfristig gebucht werden. Ein stabiler Holzbohlensteg ermöglicht es, das Hochmoor gefahrlos zu erkunden. Nach der Unterbrechung, beflügelt der Gedanke wieder eine Rast an einer belgischen Waffelbäckerei einzulegen.

Mit dem Farrad auf dem Vennbahnradweg:

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